Kalender mit abgehakten Tagen. optimumtraining.at

Man könnte meinen wir sind mit diesem Blogpost zwei Monate zu früh dran – so wie Lebkuchen, der bereits ab September im Supermarkt zu finden ist. Nicht ganz, denn wir möchten einige Fragen und Problematiken rechtzeitig vor der Weihnachtszeit aufbringen. Zusätzlich werden wir dir anschließend noch Strategien mitgeben, wie dir der Einstieg in ein besseres Leben gelingt – und das bereits jetzt. Also warum bis nächstes Jahr warten, wenn du bereits Erfolge erzielen kannst? Nutze die zwei Monate Vorsprung.

In welcher Hinsicht wird dein Leben und dein Alltag im Januar anders sein als jetzt?

Wahrscheinlich wird dein Alltag im Januar sehr ähnlich deinem aktuellen Alltag sein. Die ersten Wochen machst du vielleicht noch Fehler, wenn du “2020” statt “2021” als Datum notierst. Es wird immer noch Winter sein, es wird immer noch Corona geben und es bist immer noch du, der bzw. die ersten Schritte setzen muss.

“Ich habe jetzt … “, “Momentan passt es mir nicht.”, “Ab dann …” Du wirst immer Gründe finden das Anfangen aufzuschieben. “Jetzt” geht es gerade nicht und “dann” ist es besser. Nein! Du wirst immer Hürden überwinden müssen, es gibt niemals den perfekten Zeitpunkt anzufangen. Falls du auf ihn wartest, wirst du nie Anfangen. “Jetzt” ist der richtige Zeitpunkt um deinen Weg in ein besseres Leben zu starten.

Warum bist du Anfang des Jahres so motiviert etwas in deinem Leben zu verändern?

Wir sehen zwei mögliche Gründe (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

1) Du reflektierst am Ende des Jahres was du dieses Jahr erreicht hast und was vielleicht nicht. “Schon wieder ein Jahr wo ich … nicht geschafft habe.” Das schlechte Gefühl kommt langsam und du beginnst darüber nachzudenken, was du nächstes Jahr besser machen kannst. Die Motivation überkommt dich. “Nächstes Jahr werde ich … und das wird alles anders werden.”

Wir vergleichen das gerne mit der Selbstreflexion mit 30, 40, 50, etc. Das chronologische Alter bekommt bei vielen plötzlich einen ungewöhnlich hohen Stellenwert. Diese Altersgrenzen bzw. der Wechsel des Kalenderjahres sind verständliche Punkte, um mal wieder das Leben und das Tun nachzudenken, aber eigentlich sind sie frei gewählt.

2) Weihnachtsfeiern, Familienfeste, Keksberge etc. Der Dezember ist voll mit Events bei denen gegessen und/oder getrunken wird. Viele von uns kommen innerhalb dieser Zeit an einen Punkt wo ohne Appetit gegessen wird. Der Gedanke „Ab morgen mache ich alles anders.“ kommt gegen Ende des Jahres immer öfter auf.

“Aber ab Januar ernähre ich mich wieder besser. So kann ich mein Verhalten während der Weihnachtszeit kompensieren und die körperlichen Veränderungen wieder wettmachen. … Bis dahin esse ich aber zur Sicherheit noch dieses Keks.”

Nur als Randbemerkung: Kompensation funktioniert selten. Es ist meist schwierig alles ungeschehen zu machen, was man zuvor angerichtet hat.

Ziele und Neujahrsvorsätze jetzt umsetzen

Du hast bereits jetzt Ziele oder Neujahrsvorsätze, die du auf 2021 aufschiebst? Super, los geht es.

Schritt 1 – Teile deine Ziele in konkrete Schritte auf.

  • Was ist dein Ziel/Neujahrsvorsatz?
  • Was musst du um November und Dezember tun um diesen Ziel näher zu kommen?
  • Was musst du diese Woche machen um deinem Ziel näher zu kommen?
  • Was musst du heute machen um deinem Ziel näher zu kommen?

Wichtig: Es gibt fast immer mehrere Dinge, die du diesen Monat, diese Woche oder heute machen kannst.

Schritt 2 – Suche dir aus all diesen Dingen eine einzige (!) Tätigkeit aus und frag dich ob du dir zutraust jeden Tag einmal zu machen.
Ja? Sehr gut. Los geht es!
Nein? Erleichtere dir die Tätigkeit oder nimm eine andere.

Schritt 3 – Dokumentiere über die nächsten Wochen wie regelmäßig du die Tätigkeit geübt hast. z.B. mit kleinen Häckchen oder Kreuzen in deinem Kalender. Ziel wäre es diese täglich durchzuführen.

Tipp: erinnere dich jeden Tag an die Tätigkeit (z.B. mit einem Post-It am Spiegel, oder einer Erinnerung im Kalender.)

Schritt 4 – Schau dir nach einigen Wochen deine Aufzeichnung an und überprüfe wie regelmäßig du geübt hast.

  • Sehr oft? Super! Gehe erneut zu Schritt 1 bzw. 2 und wähle eine andere Tätigkeit.
  • Nicht so oft? Überlege dir woran das lag. Entweder versuchst du die Tätigkeit erneut und erleichterst sie oder suchst dir eine andere Tätigkeit für die nächsten Wochen.

Schritt 1 und 2 sind einfacher wenn du sie mit jemand anderen reflektierst oder dir Unterstützung holst. Du könntest zum Beispiel mit einer vertrauten Person brainstormen was für Maßnahmen zu setzen könntest oder du holst die Unterstützung von einer Expertin oder einem Experten. Insbesondere wenn Probleme oder Schwierigkeiten auftreten bietet es sich an die Unterstützung von außen zu holen.

Du möchtest deine Lebensgestaltung in die Hand nehmen und nachhaltig etwas in deinem Leben verändern? Vereinbare jetzt einen Termin mit uns und erfahre wie du deine Motivation optimal in langfristige Veränderungen umwandelst.

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